Die Psychologie des Mitgefühls
In einer neuen Studie aus Mexiko wurde das Empfinden von Mitgefühl bei Männern und Frauen miteinander verglichen. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse darauf zu, dass zwar bei beiden Geschlechtern unterschiedliche Hirnregionen aktiv sind, wenn Mitgefühl empfunden wird, aber unabhängig davon auch die kulturelle Prägung eines Menschen sehr wichtig ist.
Um einen Einblick darin zu erlangen, welche Denkprozesse an der Entstehung von Mitgefühl beteiligt sind, haben Forscher der Universidad Nacional Autonoma de Mexico Hirnscanner eingesetzt, um die Aktivität verschiedener Hirnregionen in bestimmten Situationen messen zu können. Männern und Frauen wurden dabei unterschiedliche Fotos gezeigt; wenn die Bilder Mitgefühl auslösten, teilten die Probanden dies durch ein kurzes Signal mit.
Die Häufigkeit, mit der beide Geschlechter Mitgefühl empfanden, war ungefähr gleich hoch. Der gravierende Unterschied lag in den aktiven Hirnregionen. Bei den Männern beschränkte sich die Aktivität auf wenige Stellen, während die Bilder der Frauenhirne auf eine höhere und komplexere Aktivität schließen ließen.
Bei den Männern war es vor allem der Scheitellappen, der besonders aktiv war. Er ist unter anderem für die Analyse von Umweltbeobachtungen zuständig. Die Frauen dagegen aktivieren in erster Linie den Gyrus cinguli – ein Integrationszentrum im Gehirn, mit dessen Hilfe Entscheidungen getroffen werden, die vor allem auf das Zusammenführen von Informationen aus verschiedenen Hirnregionen gründen.
Für Fernando Barrios von der Universidad Nacional Autonoma de Mexico zeigen diese Ergebnisse eindeutig, dass das Mitgefühl bei Männern eher auf einer sachlichen Analyse der Situation basiert als auf Emotionen. Ein Forscher von der Wisconsin Universität in Madison sieht in den Ergebnissen bestätigt, wofür langsam aber sicher ein wachsendes Verständnis entsteht: die unterschiedliche Verarbeitung von moralisch ausschlaggebenden Eindrücken im Gehirn bei Männern und Frauen.
Andere Forscher wiederum weisen darauf hin, dass die Scanbilder keine eindeutigen Ergebnisse liefern und dass weitere Studien durchgeführt werden müssen, bevor man eine klare Aussage treffen kann. Vor allem der kulturelle Einfluss auf die Entstehung von Mitgefühl soll erforscht werden. Ein neues Projekt von Fernando Barrios nimmt sich dieser Frage an. Es wurde ein ähnlicher Versuch wie der bereits beschriebene mit Polizisten und Polizistinnen durchgeführt, die alle die gleiche Ausbildung genossen haben. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Ausbildung ist es, auf emotional belastende Situationen rational zu reagieren.
Das erstaunliche Ergebnis der Studie: die Ergebnisse von männlichen und weiblichen Studienteilnehmern unterscheiden sich kaum voneinander. Das Empathiezentrum im Gehirn zeigt bei beiden Geschlechtern eine deutlich verringerte Aktivität, was darauf schließen lässt, dass kulturelle Prägung unabhängig vom Geschlecht sehr wohl eine Rolle spielt bei der Entstehung von menschlichem Mitgefühl.
Jeder wünscht sich eine Schlafstätte, auf der er sich wohl fühlt und die für die Erholung wirklich geeignet ist. Da liegt es nahe, unter den Massivholzbetten zu suchen. Diese sind wirklich etwas Besonderes: Wer sich hier bettet, schläft bequem und individuell. Denn jedes Bett ist ein Unikat und kann ganz nach Ihren Wünschen gefertigt werden. Suchen Sie sich die Lehne aus oder wählen Sie aus verschiedenen Bettfüßen das Modell, das Ihnen am besten gefällt.
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Ob Weihrauch als Heilmittel ganz sicher wirkt, kann bislang noch niemand sagen. Fakt ist aber, dass er schon seit rund zwei Jahrhunderten in Europa eingesetzt wird und auch in anderen Kulturen, so in afrikanischen und orientalischen, Anwendung findet. Vor allem bei der Behandlung von entzündlichen Krankheiten wird der Weihrauch eingesetzt. Hier greift er wahrscheinlich in den natürlichen Entzündungsprozess ein und stoppt die Vorgänge, die zu den Entzündungen führen. Inwieweit damit entsprechende Erkrankungen unterstützend behandelt werden können, wird allerdings noch erforscht.
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